20 SEO-Tricks

Google Trefferliste
Seo-für WordPress. Die eigene Seite in Googles Trefferliste nach oben bringen

Was nützt die schönste Website, wenn sie bei Google nicht rankt? Bring dein WordPress mit SEO nach vorne!

SEO für WordPress

Permalinks umstellen

WordPress Permalinks-Fenster
Permalinks umstellen

Mein erster Schritt nach der Installation von WordPress: Umstellung der Permalinks, am besten auf Beitragsname. Wenn eine Beitrags-URL keine googlefreundlichen Begriffe enthält, ist das übrige SEO vergeblich. 😉

Googlefreundliche Begriffe in Überschriften und URLs

Den Slug optimieren
Überschriften und Slugs können sich in WordPress unterscheiden

Vorteile bei Google erzielst du mit der Wahl der Überschriften und der Definition der Slugs. Der Unterschied:

  1. Überschrift = Name eines Beitrags
  2. Slug = Veränderlicher Teil der URL eines Beitrags

Beispiel:  Im obigen Bild heißt der Titel Schnelleinstieg E-Books. WordPress würde daraus den Slug schnelleinstieg-e-books produzieren. Für Google ist aber dieses alleinstehende e wenig aussagekräftig. Besser ist der Slug schnelleinstieg-ebooks, also ohne den zweiten Bindestrich.

Gutenblöcke nutzen

Gutenblöcke
Ab WordPress 5: Mit Gutenberg das Layout aufpeppen

Bleiwüsten, so nennen Layouter lange Texte, liest heute niemand mehr. Nutze die Vorteile von Bildern, Grafiken, Tabellen und Spalten, um deine Besucher zum Bleiben zu animieren. Das Handwerkszeug findest du in den Gutenblocks. Hab dabei auch das Zusammenspiel von WordPress und Social Media im Kopf:

  • Bilder und Grafiken werden gerne auf Social-Media-Netzwerken geteilt
  • Platziere deine URL auf Bildern und Grafiken
  • Gewinne Besucher, die via Facebook, Twitter und Instagram neugierig auf dich geworden sind

Regelmäßige, hochwertige und thematisch enge Beiträge

  • Gut: Jeden zweiten Tag eine Beitrag veröffentlichen
  • Schlecht: An einem Tag 5 Beiträge veröffentlichen und dann lange nichts

Biete gut recherchierten Content. Halte die Nase in den Wind und berichte heute über das, was morgen wichtig ist! Verfasse deine Beiträge früher als andere Websites.  Tipp, um gleichmäßig hochwertigen Content zu liefern: In WordPress kannst du Beiträge auf Vorrat schreiben und zu einem bestimmten Datum veröffentlichen.

Bleib thematisch in einer Nische! Schreib nicht gleichzeitig über Punkrock und Hautcreme. Du bist aber für beides Experte? In Ordnung, dann betreibe zwei separate Blogs!

Googlefreundliche Menüs, Überschriften und Begriffe

  • Verwende aussagekräftige Begriffe in deinen Menüs. Mit „Info“ oder „Neues“ kann Google wenig anfangen. Verwende konkrete Begriffe, die zu deinen Produkten passen.
  • Benutze aussagekräftige Überschriften und Zwischenüberschriften. Mach deine Leser neugierig! Was immer geht: „5 Tipps, um…“. Benutze ab und zu Überschriften in Frageform, denn viele User geben auch bei Google Fragen ein. Beispiel: „Wie bringe ich meine Website bei Google nach oben?“
  • Synonyme: Verwende ähnliche Bezeichnungen in deinen Beiträgen bzw. Produktbeschreibungen. Beispiel: Schreib nicht dreimal „Hochzeitskleid“, sondern „Hochzeitskleid“, „Brautkleid“ und „Weißes Kleid“.
  • Beliebte Wörter: Streue ab und zu „kostenlos“, „günstig“ oder „Vergleich“ in deine Texte ein. Viele Leute kombinieren ihre Google-Suche mit solchen Begriffen.

Google-Sitelinks füttern

Google Sitelinks für onlineshop-diy
Die Google Sitelinks für onlineshop-diy. Sechs Unterseiten werden angezeigt.

Ab einer bestimmten Relevanz blendet Google bei den Suchergebnissen für deine Website nicht nur die Startseite ein, sondern auch die wichtigsten Unterseiten. Allerdings blendet Google ein, was Google für wichtig hält. Als Admin hast du nur begrenzten Einfluss. Eine wichtige Steuerungsmöglichkeit hast du bei der Platzierung der Menüs. Was im Hauptmenü links und oben gelistet ist, wird mit einer hohen Wahrscheinlichkeit in den Sitelinks platziert. Tipp: Wenn du eine Seite nicht in den Sitelinks haben möchtest, dann schließe sie über Yoast eine Weile von der Google-Indexierung aus.

WordPress-SEO-Plugin installieren

Yoast-Leute vor Laptop
Yoast-das SEO-Plugin

Installiere das WordPress-Plugin Yoast und verwende diese beiden Funktionen:

  • Descripions. Mit Yoast kannst bequem für jeden Beitrag und jede Seite die Description ändern, den kleinen Text, der auf den Ergebnisseiten von Google unter den URLs angezeigt wird. Hier siehst du ein Beispiel für eine Yoast-Description.
  • Sitemaps. Lege eine XML-Sitemap an.

Responsives Theme verwenden

Achte darauf, dass deine Website auch auf Tablets und Smartphones einen guten Eindruck hinterlässt. Mit neuen WordPress-Themes ist das in der Regel kein Problem! Verwende dieses Tool für den Mobile Check.

Ähnliche Beiträge einblenden

Ähnliche Beiträge anzeigen
Ähnliche Beiträge einblenden, zum Beispiel mit Jetpack

Blende am Ende des Beitrags ähnliche Beiträge ein. Dafür gibt es Jetpack oder ein anders Plugin.

  • Jeder weitere Klick eines Besuchers ist wertvoll
  • Zu viele Besucher, die nach einem Klick wieder abspringen, schaden dir

Kurze Ladezeiten für Bilder und CSS

Minimiere die Größe deiner Bilddateien. Alles über 100 KB ist für ein einzelnes Bild zu groß. Die CSS-Datei ist zwar nicht sehr groß, aber sie wird sehr oft geladen –  von jedem Besucher! So verkleinerst du dein Stylesheet: CSS-Minimierung.

Caching-Plugin

Nutze Browser Caching, um die Ladezeit der Website zu beschleunigen. Aber nicht dieses Plugin. Achtung: Für die Funktionsseiten in einem Onlineshop muss das Caching deaktiviert werden!

Tracking und Analyse

Statistik zu Impressionen und Visits
Seitenaufrufe steigern

Verwende ein Analyse- oder Trackingtool, um deine Site zu beobachten. Du brauchst nicht zwingend Piwik oder Google Analytics. Für den Anfang genügt ein WordPress-Plugin wie WP Statistics. Crashkurs Analyse:

  • Visits = Anzahl der Besucher
  • Impressions = Anzahl der Seitenaufrufe

Ganz wichtig: Kontrolliere, welcher Beitrag die meisten Impressions erhält. Dieser Beitrag ist dein Cornerstone-Content! Verlinke innerhalb dieses Beitrags zu weiteren Beiträgen, um die Besucher lange auf deiner Website zu halten und andere Beiträge zu pushen.

Von Googleanfragen lernen

Anziege der Suchbegriffe in Jetpack
Analyse von Suchbegriffen in den Jetpack Analytics

Im Bild oben siehst du, wie mir das Jetpack-Plugin die Suchanfragen auf onlineshop-diy präsentiert. Diese Anfragen kannst du in den meisten Tracking- und Analysetools abrufen. Sie sind zwar nicht besonders genau, weil die meisten Begriffe nicht ausgegeben werden, aber vom präsentierten Material lässt sich viel lernen. Die richtige Strategie:

  • Analysiere, was deine Besucher bei Google eingegeben haben
  • Passe deine Texte und Überschriften an die Suchbegriffe an
  • Verfasse thematisch ähnliche Beiträge.

Beispiel: Auf onlineshop.de wurde der Begriff webshop auf eigenem Server gesucht. Nun gehen ich zum entsprechenden Beitrag und passe den Text noch ein bisschen an.

Google Suggest nutzen

Google macht Vorschläge
Google Suggest nutzen

Google weiß, was deine Besucher interessiert. Ein Beispiel:

Auf onlineshop-diy versuche ich, WordPress-Probleme zu lösen. Aber welche Probleme sind überhaupt relevant? Um das herauszufinden, gebe ich wordpress problem bei Google ein. Die Suchmaschine schlägt mir dann Phrasen vor, die besonders häufig gegoogelt werden, zum Beispiel:

  • wordpress probleme beim hochladen von bildern
  • wordpress probleme nach update
  • wordpress problem error establishingh a database

Mit diesen Google-Vorschlägen habe ich Futter für neue Beiträge und Beitragstitel.

Interne Links – Keywords als Ankertexte

Hast du schon einmal überlegt, warum die Wikipedia bei Google so beliebt ist? Der Erfolg ist auch der Masse und Qualität der internen Links zu verdanken. Die Ankertexte der Links sind dabei sehr aussagekräftig. Nimm dir daran eine Beispiel, und hinterlege einen Link nicht mit der Phrase hier weitere Informationen, sondern einem Keyword

PS: Vermeide tote Links. Lass deine Website vom WP Broken Links Status Checker scannen und leite umgezogene Seiten mit einem Redirect 301 weiter!

Backlinks aufbauen und Blog vernetzen

Backlinks zählen zu den wichtigsten Rankingfaktoren! Google stuft deine Seite als relevant ein, wenn andere darauf verlinken. Dabei zählt nicht jeder Backlink gleich:

  • Ein Backlink von der Wikipedia ist besser als ein Link von Link-Katalogen.
  • Backlinks von thematisch ähnlichen Seiten sind wertvoller als beliebige.
  • Zu viele minderwertige Backlinks schaden dem Ranking.

Vernetze dich mit anderen Bloggern. Die Methoden:

  • Kommentare auf anderen Blogs hinterlassen
  • Gegenseitiges Verlinken
  • Gastbeiträge schreiben und schreiben lassen
  • Veröffentliche Interviews! Damit hast du eine gute Chance auf einen Backlink von deinem Interviewpartner.

Hinterlasse auch Kommentare auf Foren oder Ratgeberseiten. Wenn du keine Idee hast, beginne bei gutefrage.net. Suche nach Fragen, die du kompetent beantworten kannst. Mit einem Link staubst du ein paar Besucher ab und bringst Google auf den richtigen Weg.

PS: Auch ein Kommentar auf onlineshop-DIY bringt dir Traffic. 😉

Beiträge auf Facebook streuen

Nutze Facebook, Twitter und andere Social Media Dienste, um Traffic auf deine Site zu ziehen. Tipp: Mit Jetpack kannst du deine Beiträge live in Social Media Netzwerke streuen.

XML-Sitemap erstellen

Mit dem Plugin Yoast lässt sich eine XML-Sitemap erstellen lassen, sie unterstützt Google bei der Indexierung deiner Seiten.

Alte Blogbeiträge aktualisieren

Schnee von gestern interessiert niemanden. Aktualisiere älteren Content immer mal wieder. Ganz gut funktioniert das mit Beiträgen wie „Die besten kostenlosen Programme für XY“.

 

Onlineshops mit WordPress
Onlineshops mit WordPress – das Buch für Händler!

Verweildauer der Besucher erhöhen

Hier kommt der Tipp Nummer Zwanzig: Die durchschnittliche Verweildauer auf deiner Website erhöhst du am besten mit einem Related Posts-Plugin.

Ansonsten gilt: Halte dich nicht sklavisch an alle SEO-Tipps und probiere selbst ein paar Sachen aus! Die Rankingfaktoren der Suchmaschinen ändern sich. Mit Glück triffst du beim nächsten Google-Update den Trend. Tappe aber nicht in Fettnäpfchen. Das sind die größten SEO-Katastrophen:

SEO für WordPress – Negativliste

  1. Viele qualitativ minderwertige Backlinks, hier droht eine Google-Penalty!
  2. Unnatürliche Anhäufung von Keywords.
  3. Cloaking, also das Setzen von versteckten Keywords, zum Beispiel in weißer Schrift auf weißem Grund.
  4. Kopierte oder automatisch generierte Inhalte.
  5. Beiträge mit nur sehr wenig Text, bei dem die Besucher schnell wieder abspringen, also „Thin Content“. Schreibe gehaltvolle Beiträge oder lass es ganz bleiben!
  6. Wirre Texte, die den Besucher zum schnellen Abspringen veranlassen.
  7. Spam in den Kommentaren. Dagegen hilft Antispam Bee!
  8. Große Bilddateien, die den Aufbau der Seite verlangsamen. Faustregel: Bilder um die 50kB sind gut, Bilder ab 100 kb (=0,1MB) sind schon zu groß!
  9. Brückenseiten, also Seiten mit wenig Content, die auf die eigentliche Zielseite verweisen.

Die SEO-Kontrolle

Schau ab und zu mal auf diese Seiten, um deinen SEO-Fortschritt zu überprüfen.

Keywords
Keywords von onlineshop-diy.de

PS: Hilfreich ist die Keywordanalyse von Seitenreport! Die Ergebnisliste zeigt, mit welchen Keywords deine Website von Google wahrgenommen wird. Was du dagegen nicht auf die Goldwaage legen solltest, ist das völlig veraltete Social-Media-Tool von Seitwert.de! Twitter und Pinterest fehlen hier, aber dafür werden Backlinks von Netzwerken bewertet, die gar nicht mehr existieren.

SEO ist billiger als SEA

Statt auf Suchmaschinenoptimierung (SEO) kannst du auch auf Suchmaschinenwerbung (SEA) setzen – aber nur wenn du das nötige Kleingeld hast.

Google Adwords

  • Mit Google AdWords wird deine Seite, gekennzeichnt als Anzeige, gut sichtbar in den Trefferlisten platziert
  • Du bezahlst pro Klick auf deine AdWords-Anzeige
  • Weil Google Adwords die Keywords versteigert, musst du deine Konkurrenten überbieten, um einen guten Anzeigenplatz zu erhalten.
  • In einem engen Marktumfeld kostet dich ein einzelner Klick leicht über 1 Euro, unabhängig davon, ob der Besucher dann auch etwas bei dir einkauft.