WordPress 2020

WordPress 2020

WordPress 2020

WordPress kann jeder schnell installieren und konfigurieren, doch die Anwender lassen sich nicht über einen Kamm scheren.

  • Die Portfolio-User setzen ihr WordPress alle drei Jahre neu auf
  • Die Blogger und Händler benötigen eine langfristige WordPress-Installation

Dieses Tutorial richtet sich an die zweite Gruppe. Es geht um Websites die auch noch 2020 laufen sollen – und 2013 😉

Sichere Installation

WordPress mit SSL/HTTPS installieren

WordPress mit SSL-Zertifikat installieren – auf einer HTTPS-Domain

Die Zukunftsfähigkeit beginnt bei der Installation. Nutze ein SSL-Zertifikat und installiere auf eine HTTPS-Domain. Du kannst zwar auch nachträglich von HTTP auf HTTPS umziehen, aber bequemer ist es, gleich auf das richtige Pferd zu setzen.

Die Gründe pro SSL / HTTPS:

  • Höhere Sicherheit
  • Funktionsfähigkeit – manche Plugins (Stripe-Zahlung) setzen SSL voraus
  • Zukunftsfähigkeit – es ist nicht auszuschließen, dass WordPress eines Tages die Verschlüsselung vorschreibt
  • Besseres Ranking bei Google

Je früher SSL, desto besser

Für Erweiterungen offen bleiben

WordPress erweitern

WordPress für Erweiterungen offen halten

Bei vielen WordPress-Projekten soll später noch was dazukommen …  ein Shop mit WooCommerce oder wpShopGermany, die Mehrsprachigkeit oder eine Community mit BuddyPress. Das funktioniert am besten bei einem schlanken Grundsystem. An eine multilinguale Multisite mit Shop lässt sich schwer etwas anbauen, ohne das Ganze zu gefährden. Wäge vor jeder Erweiterung ab. Beispiele:

  • Blog und Shop auf einer Website?  Kein Problem, dafür ist WordPress ideal
  • Noch schnell ein Wiki in WordPress integrieren? Für eine Knowledge-Base gibt es Plugins, aber für eine echtes Wiki wäre eine Subdomain die bessere Lösung
  • Shop auf einer Sub-Site einer Multisite? Keine Gute Idee, diese Konstruktion ist zu fragil

Ein schlankes WordPress ist gut erweiterbar

Themewechsel offen halten

WordPress Design

Für das Design sind die Themes verantwortlich

Mit einem Pagebuilder oder einem auf einem Pagebuilder basierendem Theme zauberst du mit Drag & Drop eine attraktive Website. Aber es gibt da Schattenseiten …

  • Das Abschalten eines Pagebuilders oder der Themewechsel wird zum Problem
  • Die ultimative Katastrophe tritt ein, wenn ein Pagebuilder oder ein Pagebuilder-Theme nicht mehr unterstützt wird

Je langfristiger ein Projekt, desto riskanter ein Pagebuilder

Vorsicht bei Child-Themes

Auf Child-Themes achten

Viele Themes im offiziellen Directory sind nur  Child-Themes

In letzter Zeit tauchen immer mehr Themes mit dem Hinweis „Dies ist ein Child-Theme von xy“ im offiziellen Themes-Directory von WordPress auf. Mir ist bei der Installation eines Child-Themes immer ein bisschen mulmig. Die Gefahren:

  • Das Parent-Theme wird nicht mehr weiterentwickelt
  • Das Parent-Theme wird aus Versehen aus der eigenen WordPress-Installation gelöscht

Wer maximale Sicherheit und Flexibilität möchte, setzt auf eigenständige Themes

Funktionsfähigkeit unter Gutenberg erhalten

WordPress funktionsfähig halten

WordPress funktionsfähig halten

Mit der WordPress 5 wandert der Gutenberg-Editor in den Core. Das Gutenblocks vereinheitlichen die Platzierung und Gestaltung von Content. Es ist wahrscheinlich, dass Widgets und andere Elemente zukünftig in das Gutenblock-Konzept integriert werden. Zur Disposition stehen:

  • Widgets
  • Custom Fields
  • Custom Post Types
  • Einbindung von Content via Short-Code

Wer jetzt ein WordPress-Projekt beginnt, sollte keine komplexen Strukturen mit Custom Fields und Custom Post Types entwicklen. Die zukunftsfähigere Strategie:

  • Content auf klassische Weise platzieren, also in Beiträgen und Seiten
  • Frühzeitige Einarbeitung in das Gutenblock-System
  • Nutzung der ersten Gutenblock-Plugins … sie werden in WordPress einen festen Platz einnehmen

Keine Experimente vor WordPress 5.0

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