Ist Social Media böse?

 

Gerade wurde ich gefragt, ob ich das überhaupt mit meinem Gewissen als WordPress-Missionar vereinbaren kann: ein Buch über Social Media zu schreiben. Schließlich seien Facebook und Co. der Tod des freien Internets und die Inhalte nur flüchtig! Meine Stellungnahme:

Das Internet wird Facebook überleben

Erinnert sich noch jemand an AOL oder StudiVZ? Die älteren kennen noch die berühmten Einwahl-CDs. AOL ist damals kläglich mit dem Versuch gescheitert, den Usern ein gefiltertes Internet zu präsentieren. Meine Prognose: Heute gehören Facebook und Instagram das halbe Internet, in 5 Jahren sieht die Sache wieder ganz anders aus.

Die Social-Media-Netzwerke stehen in gesunder Konkurrenz

Schwerpunkte des Buchs sind Facebook, Twitter, YouTube, Google Plus, Instagram, Pinterest, Snapchat und WhatsApp, kürzere Kapitel gibt es zu LinkedIn, Xing und Musical.ly. Die Netzwerke stehen in gesunder Konkurrenz.

Die Inhalte sind flüchtig, die Followerschaft ist treu

Zugegeben, die Social-Media-Inhalte sind im Vergleich zu einem WordPress-Blog viel flüchtiger. Nach alte Tweets und Facebook-Posts kräht kein Hahn mehr. Im Gegenzug wächst dafür die Followerschaft, und die bleibt dann auch treu. Meine Twitter-Timeline ist mir ans Herz gewachsen, auf die vielen schrägen Vögel möchte ich nicht verzichten.

Hufschmiede, Schreibmaschinen und Fax sind ausgestorben

Die Social-Media-Netzwerke sind nunmal da.Wer sich von der technischen Entwicklung abkoppelt, wird langfristig nicht überleben. Höchstens als Museumswärter.

Mit Social-Media lässt sich der Blog befeuern

Die Social-Media-Netzwerke bieten die Möglichkeit, Besucher abzuholen und auf den eigenen Blog zu leiten. Meine persönlichen Zahlen:

  • Mit einen guten Tweet erreiche ich 500 und mehr Follower.
  • Auf einen Link zum Blog klicken 10 und mehr Follower – bei Google Adwords müsste ich für diese Besucher 5-10 Euro bezahlen.

Blog und Social Media ergänzen sich

Fazit: Blog und Social Media ergänzen sich ganz prima und mit der richtigen Verdrahtung hält sich der Zeitaufwand in Grenzen. Wie du WordPress am besten mit den Netzwerken verbindest – steht in Freunde, Fans und Follower.

 

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