EAN-Code – brauche ich das?

Du verkaufst Ware aus der eigener Hand, zum Beispiel eigene Bücher oder selbst produzierte CDs? Okay, solange du deine Produkte ausschließlich über eigene Kanäle anbietest, musst du dich mit dem Thema EAN-Code nicht auseinandersetzen. Anders sieht die Sache aus, wenn dein Geschäft wächst und du weitere Vertriebskanäle erschließen möchtest, bis hin zu Ladengeschäften mit modernen Kassen und Warenwirtschaft.

EAN-Code

Die meisten im Handel erhältlichen Produkte, mal von frischen Lebensmitteln abgesehen, verfügen über eine eindeutige, nur einmal vergebene Identifikationsnummer in Form eines EAN-Codes. EAN bedeutet European Article Number. Sie ist also artikelbezogen. Um beim Beispiel mit den CDs zu bleiben: Der EAN-Code kennzeichnet die Ware als Ganzes, nicht die einzelnen Songs. Die japanische Code JAN ist mit EAN fast identisch. In den USA gilt aber mit dem UPC ein anderer Standard.

EAN Code Vergabe

Die Identifikationsnummer wird von den Vergabestellen für UPC oder EAN vergeben. In Deutschland ist dafür GS1-Germany zuständig. Die Identifikationsnummer besteht aus 13 aufeinanderfolgenden Ziffern. Den EAN-Code sieht man in der Regel auf der Rückseite des CD-Covers. Über den Ziffern ist dann ein „Zebrastreifen“ angebracht, mit dem die CD vom Kassensystem eingelesen werden kann.

Unterschied EAN Code und Barcode

Der EAN-Code besteht aus den 13 Ziffern, der Barcode aus dem dazu gehörigen Zebrastreifen, also den verschieden dicken senkrechten Strichen. Der Barcode ist also nur die maschinenlesbare Umsetzung des EAN-Codes.

Der EAN-Code bei CDs

Noch ein paar Infos für die CD-Produzenten: Für die Zuteilung und Verwendung eines EAN-Codes ist es unerheblich, ob eine CD im System der GEMA gelistet ist, einen Labelcode enthält oder die einzelnen Stücke mit einem ISRC-Code versehen sind. Im EAN-Code ist kein Teil des Labelcodes und kein Teil des ISRC-Codes enthalten.

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