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Katastrophenliste Onlineshop

Herz: Oida Depp
Onlineshop-Katastrophen

Auf Onlineshop-Gründer lauern Fallstricke. In diesem Beitrag zeige ich dir die schlimmsten Shop-Katastrophen. Bitte nicht nachmachen.

Katastrophe: Shop auf wordpress.com

Für einen eigenen Shop kommt nur eine eigene Installation infrage. Ein Shop auf wordpress.com ist kein richtiger Shop.

  • wordpress.com für Blogs: Darüber lässt sich streiten. Es gibt auch erfolgreiche Blogs auf wordpress.com
  • wordpress.com für einen Shop: Nein! Du wirst als Onlinehändler schnell an einen Punkt kommen, an dem du ein Plugin benötigst, das auf wordpress.com nicht funktioniert

Hier findest du eine Übersicht zu wordpress.com & wordpress.org

Katastrophe: Shop mit instabiler Internetverbindung

Als Shopbetreiber musst du jederzeit auf dein WordPress zugreifen können. Mit einer instabilen Verbindung wird das nix!

Katastrophe: Shop bei falschem Provider

Kaufmann und Kauffrau im E-Commerce
Ein bisschen Werbung in eigener Sache: Kaufmann und Kauffrau im E-Commerce.

Bei den Providern ist nicht alles Gold. Lass dir nix andrehen, insbesondere die großen Provider stellen eine Menge Fallen auf. Sie verkaufen dir ein teures Paket, um dich zu schröpfen und zu knebeln. Vorsicht bei diesen Begriffen:

  • Managed WordPress
  • Vorinstalliertes WordPress
  • Vorinstallierter Shop
  • Einfach loslegen
  • Baukasten

Dahinter steckt zu 99% nicht das, was du brauchst, nämlich ganz normalen Webspace. Wichtige sind auch diese Voraussetzungen:

  • Aktuelle PHP-Version (Stand August 2018: PHP 7.2)
  • Mindestens 256 MB PHP Memory Limit.
  • SSL-Verschlüsselung
  • Schneller Support
  • Kompetenter Support

Katastrophe: Shop ohne Backup

WordPress ohne Backups? Das geht nicht gut! Das Mindeste sind manuelle Backups vor Updates! Denke immer an Murphys Gesetz:

  • Hast du ein Backup gemacht, dann brauchst du keines.
  • Hast du kein Backup gemacht, dann brauchst du eines.

Katastrophe: Shop verkauft alles

Um Kunden zu gewinnen, musst du am Anfang ein klares Profil haben. Definiere eine enge Zielgruppe.

  • Zum Scheitern verurteilt: Shop für Sportbekleidung aller Art. Die Zielgruppe ist viel zu ungenau.
  • Besser: Beschränkung auf eine Sportart und wenige Artikel.

Faustregel: Beschränke dich am Anfang! Wenn das Geschäft läuft, erweiterst du dein Sortiment in kleinen Schritten.

Katastrophe: Als Kleinunternehmer Umsatzsteuer erheben

Wenn du Kleinunternehmer bist und die Umsatzsteuer trotzdem ausweist, musst du sie auch abführen. Dumm gelaufen!

PS: Hier ist die Positiv-Checkliste für Gründer.

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