Die fünf größten WordPress-Irrtümer

WordPress-Irrtümer
Yeehaa da draußen… der heutige Beitrag ist für WordPress-Einsteiger. WordPress ist leicht, wenn man nicht auf die falschen Pferde setzt. Vermeide die fünf größten WordPress-Irrtümer.

WordPress.com = WordPress.org

Nein, da gibt es einen gewaltigen Unterschied.

  • Bei wordpress.com steht dir eine vorgefertigte Installation zur Verfügung. Du musst nichts herunterladen, nichts hochladen und nichts installieren. Allerdings bist du auch bei den Plugins auf eine Vorauswahl angewiesen! Du hast weniger Möglichkeiten bei weniger Aufwand. Vergleichbar ist wordpress.com mit einem Baukastensystem wie Jimdo oder Wix.
  • Bei wordpress.org  kannst dir WordPress herunterladen, um danach bei einem Provider eine eigene Installation aufzusetzen. Anschließend kannst du aus allen Plugins und Themes frei wählen. Das „richtige WordPress ist wordpress.org. Hier findest du einen Vergleich der Vor- und Nachteile.

Eine qualitativ hochwertige und ausbaufähige Website erhältst du nur über eine eigene Installation.

Billiger Provider genügt

Die Auswahl des richtigen Providers erspart eine Menge Ärger. Das fängt im Kundencenter des Providers an. Bei billigen Anbietern lauern  unübersichtliche Menüs. In denen kannst du Stunden verbringen, um WordPress-Ordner und Domain zuzuordnen. Und dann gibt es noch Provider, die nicht mal ein SSL-Zertifikat zum Webspace anbieten. Leute, Leute … wir haben 2017 und nicht 1997! Hier geht es zum Provider-Check. Schau genau hin, bevor du einen Provider wählst!

WordPress ist fertig

Die Zeiten sind vorbei, in denen man eine Webseite nur ins Netz gestellt hat. Du musst WordPress ständig pflegen. Auf zwei Ebenen.

  • Wenn du bei Google gefunden werden willst, brauchst du ständig neuen Content. Hier findest du SEO-Tipps.
  • Wenn dein WordPress nicht gehackt werden soll, musst du fortlaufend updaten. Hier findest du Backup-Tipps.

Eine WordPress-Website ist also nie fertig, sondern ein laufendes Projekt. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Pflege läuft deine Website auh zehn Jahre und länger.

WordPress ist ein Blogsystem

WordPress war früher ein Blogsystem, jetzt ist es eine eierlegende Wollmilchsau. WordPress ist ein Blog, ein CMS, ein Shop oder alles zusammen. Du kannst alles mit WordPress machen, und mit den richtigen Plugins ist WordPress auch ein Framework. Das bekannteste Framework-Plugin nennt sich https://pods.io/

WordPress muss man programmieren

Programmierer musst du sein, um am WordPress-Code zu schreiben. Als Anwender musst du nicht programmieren können, nicht mal ein bisschen. Auch für einen WordPress-Shop musst du nicht programmieren können. Es genügen diese Voraussetzungen.

PS: Hat dir der Beitrag gefallen? Dann schau doch auch mal in mein Buch: Onlineshops mit WordPress.

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