Outlook auf Linux verwenden?

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Frage: Kann ich Outlook auf Linux verwenden? Anwort: Nein, aber Thunderbird funktioniert wie Outlook. Installiert ist der Mail-Client schon bei den meisten Ubuntu-Distributionen, aber er läuft auch auf Windows und Mac.

Der große Vorteil: Thunderbird ist Open Source. Keine Anmeldung, keine Lizenzierung, keine laufenden Kosten. Jeder kann das Programm herunterladen, installieren und nutzen. Am besten ist es deshalb, den Spieß umzudrehen! Versuche nicht, Outlook auf Linux zu installieren, sondern benutze Thunderbird als einheitliches System auf allen Computern, die du verwendest! An die Benutzer von Windows und Mac: Bitte starten Sie den Download. 😉

Thunderbird Download

Thunderbird statt Outlook

Thunderbird statt Outlook

Herunterladen kannst du Thunderbird auf der offiziellen Seite von Mozilla, dem Hersteller des Firefox-Browsers.

Thunderbird Installation

Thunderbird Installation

Thunderbird Installation

Nach den Herunterladen findest du den Thunderbird im Downloadordner. Weiter geht es nun mit dem Installationsassistenten.

Mailkonto einrichten

Konto in Thunderbird einrichten

Konto in Thunderbird einrichten

Nächster Schritt: Deine Mailkonten, die du im Kundencenter deines Providers angelegt hat, mit Thunderbird verknüpfen. Hast du das noch nicht erledigt, dann lies den nächsten Abschnitt, denn Mailkonto ist nicht gleich Mailkonto!

Mailkonto beim Provider anlegen

Neues Postfach anlegen

Neues Postfach anlegen

 

Los geht es im Kundencenter des Providers. Hier legst du ein neues Postfach an. Allerdings gibt es da drei Arten: IMOP, POP3 und Webmailer

IMAP, POP3 oder Webmailer

Postfach anlegen

Postfach anlegen

Die Unterschiede zwischen IMAP, POP3 und Webmailer beziehen sich auf den Abruf deiner E-Mails.

  • IMAP: Abruf über Thunderbird, wobei die Mails selber auf dem Server des Providers gespeichert bleiben
  • POP3: Abruf über Thunderbird, wobei die Mails via Thunderbird auf einen Computer  heruntergeladen werden
  • Webmailer: Abruf über eine Internet-Oberfläche des Providers, also ohne Thunderbird

In der Regel ist IMAP die beste Lösung. Damit hast du deine Mails an einem zentralen Platz, und kannst sie von beliebig vielen PCs, Tablets und Smartphones ansehen, verschicken und löschen.

Name hängt von der Domain ab

Email-Passwort vergeben

Email-Passwort vergeben

Der Name deines Postfachs hängt von deiner Domain ab. Beispiel:

  • Shopdomain: mustershop-online.de
  • Zugehörige Domain: service@mustershop-online.de

Beim Anlegen eines Postfachs vergibst du auch gleichzeitig ein Passwort, das du später in Thunderbird zum Einbinden benötigst. Je nach Provider wird der Benutzername zu deinem Postfach automatisch vergeben.

Das fertige Postfach

Das Postfach ist angelegt, ein Benutzername wurde automatisch vergeben.

Ab jetzt folgst du am besten jetzt den Anleitungen deines Provider. Hier die Links zu einigen großen Anbietern:

Umstellung auf Firefox, Thunderbird und LibreOffice

PDF exportieren

Unkompliziert PDF exportieren – mit LibreOffice

Nicht alles muss von Microsoft sein. Durchgesetzt hat sich heute der Firefox als Browser, und auch dieses beiden Anwendungen werden in Zukunft eine immer größere Rolle spielen.

  • LibreOffice – statt Microsoft Office
  • Thunderbird – statt Outlook

Vorreiter sind die Niederlande, wo Open Source-Programme gesetzlich zum Standard erhoben werden. PS: Hier findest du Infos zu LibreOffice.

2 Gedanken zu „Outlook auf Linux verwenden?

  1. Muss dich korrigieren. Ich habe heute Outlook.com auf
    UbuntuMint gelegt und es funktioniert. Finde es aber verdammt kompliziert. Suche seit Stunden die Möglichkeit meine Kontakte und Mappe rüberzuholen.
    Mit Thunderbird bin ich nie zurechtgekommen. Sehr lange mit Evolution, dann lange mit Sylpheed bis der mail provider zusammenbrach. Deswegen jetzt die Umstellung. Deine Anleitung sieht sehr nach Proffs aus. Prima.
    Ciao

    • Hallo Einar,
      vielen Dank für die Info.. wenn das mit Mint gut funktioniert, dann freut mich das natürlich. Es gibt halt nicht nur ein Ubuntu, sondern eine ganze Menge mit vielen Vor- und manchen Nachteilen. 😉
      Grüße,
      Bernd Schmitt

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