Linkfarbe des Themes ändern

Farben ändern

Farben ändern. Bild: Wikipedia, Michael Maggs. Lizenz: CC BY-SA 3.0

Wer onlineshop-diy regelmäßig liest, hat es bemerkt: Ich habe einen neuen Header und das typische WordPress-Blau als Hintergrund. Der Header wurde in Photoshop erstellt und dann hochgeladen. Unkompliziert verlief auch die Umstellung auf blau. Im Menü Design > Hintergrund bieten ja die meisten Themes eine Farbauswahl an, und so ist das auch bei meinem Theme „Reddle“ der Fall. Komplizierter war die Änderung der Linkfarbe, denn das ließ sich nicht über über eine grafische Oberfläche erledigen. Aber es gibt ja den WordPress-Editor.

Linkfarbe im Editor ändern

Linkfarbe ändern

Die Linkfarbe ändern

Über Design > Editor wird ein ganz spezieller Editor aufgerufen. Der ist nicht zum Schreiben von Beiträgen da, sondern zum Eingriff in den Quellcode. Standardmäßig ist die CSS-Datei zur Bearbeitung geöffnet, das sogenannte Stylesheet. In der CSS habe ich erstmal zu den Links heruntergescrollt, der entsprechende Abschnitt beginnt mit einem Kommentar, erkennbar am öffnenden /* und am schließenden */:

/*Links */

Was zwischen /* und  */ steht, ist nur für Programmierer interessant, hat aber sonst keinen Einfluss. Immer gut:  in den Kommentar selbst etwas hineinschreiben, zum Beispiel die ursprüngliche Linkfarbe. So lässt sich das Ganze später wieder rückgängig machen! Das habe ich getan und danach zweimal in den CSS-Code eingegriffen:

  • Normale Linkfarbe geändert von #b12930 zu #0645AF
  • Farbe für besuchte Links geändert von #b12930 zu #0645AF

Die Linkfarben sind nun in Blautönen gehalten und passen zum Theme. Das war es auch schon mit meinen Quellcode-Änderungen. Sollten es einige Änderungen mehr werden, muss ein Custom CSS-Plugin oder ein Child-Theme her.

Wann Child-Themes nötig sind

Bei der Aktualisierung eines Themes werden Änderungen überschrieben

WordPress warnt: Bei der Aktualisierung eines Themes werden Änderungen überschrieben.

Mit jedem Update eines Themes werden Änderungen im Code überschrieben – und müssen wieder neu eingegeben werden. Freundlicherweise warnt WordPress den Webmaster vor:

Für die folgenden Themes liegen Aktualisierungen vor. Markiere diejenigen, die du aktualisieren möchtest und klicke auf „Themes aktualisieren“.

Beachte bitte: Alle Anpassungen, die du am Theme vorgenommen hast, werden verloren gehen. Ziehe in Erwägung, Child-Themes zu nutzen, um Modifikationen vorzunehmen.

Bei minimalen Änderungen ist das kein Problem, wenn sie gut dokumentiert sind. Die Methode:

  • Vor dem Update die Änderungen per Copy & Paste herausfischen
  • Nachdem Update die Änderungen wieder einpflegen

Tipp: Schieße nicht mit Kanonen auf Spatzen. Bei fünf oder weniger Änderungen im Quellcode ist ein Childtheme überflüssig! Mach‘ es Old School, schreib dir die Code-Schnipsel auf einen Zettel oder knipse sie schnell mit dem Smartphone ab.

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