Krita vs GIMP

Nicht nur der Photoshop-Ersatz GIMP hat sich ja heute bei vielen Kreativen etabliert, nach drei erfolgreichen Kickstarter-Kampagnen in den Jahren 2015 und 2016 gehört auch Krita zu den Flaggschiffen der Open Source-Szene. Im September 2016 neu erschienen ist Krita 3.o1, aber die großen Verbesserungen kamen natürlich mit dem großen Sprung von Version 2.9 auf 3.0. (und ebenso die Unhabhängigkeit von der Calligra, der in Kubuntu enthaltenen Office-Suite). Hier könnt ihr euch für Krita begeistern:

Sieht lecker aus, oder? Die Oberfläche erinnert an Adobe Photoshop, und die Animationen an Adobe After Effects. Die Anwender von Krita: Comiczeichner, Fantasy- und Manga-Fans  und Matte-Painter. Wer mit Matte gar nichts anfangen kann, schaut hier.

Krita, GIMP und Synfig – die Unterschiede

GIMP ist ein Bildbearbeitungsprogramm, Krita ein Tool für Zeichner und 2D-Artists. Durch die Animations-Features steht Krita auch in Konkurrenz zu bisschen zu Synfig. Hoffentlich graben sich die Programme nicht gegenseitig die User ab, beide laufen nämlich auf Windows, Mac und Linux, allerdings ist Krita auf dem Mac nur für Experten zu empfehlen, denn es handelt sich hier um eine experimentelle und noch etwas instabile Version!

Hier eine kleine Übersicht der besten Open-Source-Grafikprogramme:

  • Blender – 3D-Animationsprogramm und Videoschnitt
  • GIMP – Bildbearbeitung
  • Inkscape – Logo-Erstellung
  • Scribus – Layout von Firmenzeitungen und Flyern
  • Synfig – 2D-Animationsprogramm

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