Besser bloggen: 12 Tipps für mehr Besucher

Bernd Schmitt bloggt zu WordPress

Bernd Schmitt bloggt zu WordPress

Du hast WordPress installiert, ein Theme ausgewählt und deinen Blog gestartet. Die ersten Beiträge sind online. Was fehlt noch: Die Besucher, das Publikum, die Leserinnen und Leser. Und hier gilt natürlich die Devise „je mehr, desto besser“. Allerdings wartet im Internet niemand auf dich. Für Aufmerksamkeit musst du selbst sorgen.

Ich zeige dir in diesem Beitrag, wie du deinen Blog am besten startest und neue Leser gewinnst!

Bekenne dich zu deinem Blog

WordPress mit Shop

Anonyme Blogs sind uninteressant. Sag, wer du bist und warum du bloggst. Wenn du selbst nicht zu 100% hinter deinem Blogprojekt stehst, dann lass es lieber bleiben! Künstlername ist OK, aber keine Pseudonyme oder Versteckspiel.

Thema und Stil sind wichtiger als SEO

SEO ist zwar wichtig, aber SEO alleine ist völliger Quark! Im Zentrum steht immer dein Thema. Brenne für das, was du lieb hast, vergiss alles andere.

Finde deinen Stil! Blogge nicht über Nebenthemen und Firlefanz. Ob du duzt oder siezt, das ist egal. Wichtiger ist die Entwicklung deines eigenen Stils. Bist du Nerd, dann blogge auch wie ein Nerd. Imitierte keine anderen, bekenne dich zu dir selbst! I am what I am!

Verlinke dich mit anderen Blogs

Verlinke andere Blogs und hinterlasse auf anderen Blogs Kommentare, aber bitte nicht „Hallo super. Toller Beitrag. Tschüß“. Wenn du einen Kommentar hinterlässt, dann mit inhaltlicher Substanz! Mit Glück hinterlässt der Blogbetreiber einen Gegenkommentar bei dir.

Blogge am Anfang täglich

Um bei Google gefunden zu werden, musst du nicht nur Geduld haben, sondern Google Futter geben. Am Anfang solltest du jeden Tag einen Beitrag schreiben, danach kannst du es wieder etwas ruhiger angehen lassen. Wenn dir das zu viel ist, dann lass es sein! Das klingt jetzt hart, aber im Internet stehen über 1 Milliarde Seiten! Um dich durchzusetzen, musst du dich anstrengen.

Wenn du länger weg bist, blogge auf Vorrat! Blogge keine Belanglosigkeiten oder Mini-Artikel. „Thin Content“ verwässert deine Qualität bei Google und deinen Lesern! Auf Twitter ist es lustig, wenn du den Inhalt deines Kühlschranks mitteilst – aber auch nur auf Twitter.

Keine Werbung im Blog – am Anfang

Werbung schreckt Leser ab. Wenn du nur 10 Leser am Tag hast, dann verzichte auf Werbung, die sich bei einer niedrigen Besucherzahl auch nicht lohnt! Unter 100 Besuchern am Tag brauchst du über Werbung nicht nachzudenken!

Was dagegen immer geht, sind Gewinnspiele. Wichtig: Möglichst unkomplizierte Regeln und Teilnahmebedingungen. Dieses Gewinnspiel habe ich von Facebook und Twitter verlinkt, und damit eine Menge Traffic erhalten.

Löse Probleme deiner Besucher

Auch wenn du ein toller Hecht bist – das interessiert erstmal niemand. Fange mit nützlichen Dingen an, denn danach googeln viele potenzielle Besucher. Bleib immer am Thema deiner Seite. Ein Kochblog erklärt etwas anders als ein Technikblog. Ein Sammelsurium-Blog interessiert niemanden. Mit einer Fülle von Themen schreckst du nur alle ab. Beschränke dich auf ein Thema, oder lass es sein.

Beobachte, worauf das Publikum reagiert. Bleib am Ball, und schreibe weitere Beiträge zu beliebten Themen. Lass weg, was nicht geklickt wird.

Achte auf Theme und Design

Wenn das Design nicht zum Inhalt passt, springen die Besucher sofort ab. Wähle dein Thema sorgfältig, und wechsle es gegenbenenfalls aus! Wenn du keine Theme-Idee hast, dann nimm Twenty Seventeen, damit kannst du nichts falsch machen!

Kleine und realistische Ziele

Der Weg nach oben dauert ein bisschen. Setze dir am Anfang kleine, realistische Ziele. Beispiel:

  • In 100 Tagen 50 Beiträge schreiben und 25 Aufrufe pro Tag knacken
  • In 200 Tagen 100 Beiträge schreiben und 50 Aufrufe pro Tag knacken

Beantworte Kommenentare

Beantworte alle Kommentare schnell, höflich und lustig. Kommentare sind das Gütezeichen jedes Blogs. Je mehr Kommentare, desto besser. Nimm auch Kritiker ernst – aber nicht die Trolle. Trolle sind Leute, die keine inhaltliche Kritik üben, sondern sich nur wichtig machen wollen. Diskutieren hat da keinen Zweck.

Evergreen Content

Evergreen Content

Evergreen Content

Blogge nicht nur aktuelle Themen, sondern auch Evergreen Content. Schreibe über Dinge, die auch noch in 5 Jahren interessant sind – und von anderen gegoogelt und verlinkt werden. Am besten ist eine Mischung aus aktuellen und Evergreen-Themen.

Fehler machen erlaubt

Lege nicht jeden Satz und jeden Beitrag auf die Goldwaage. In WordPress kannst du jeden deiner Beiträge nachträglich  korrigieren. Als keine Panik und munter ans Werk! Nebeneffekt: Nachträgliche Änderungen werden von Google positiv bewertet.

Hab Spaß am Bloggen

Die Leser merken ziemlich schnell, ob du Spaß an der Sache hast, oder dich durchquälst. Wenn du keinen Spaß am eigenen Blog hast, dann versuche deinen Frust nicht mit Fleiß zu kompensieren. Vielleicht hast du dich thematisch verrannt? Dann fange lieber einen neuen Blog an, als ein totes Pferd weiter zu reiten.

Was bringt der Blog für einen Shop?

Du hast einen Onlineshop? Das sind die Vorteile eines Firmenblogs:

  • Mit guten Blogbeiträgen gewinnst du an Glaubwürdigkeit. Deine Besucher nehmen dich als Experten für dein Gebiet wahr. Voraussetzung ist aber, dass du beim Thema bleibst!
  • Du gewinnst neue Besucher für deine Website, ohne Geld für Google AdWords oder Bannerwerbung auszugeben.
  • Über Kommentare generiert eine Blog auf bequeme Weise Content. Auch hier gilt: Spare dir das Geld für AdWords und SEO-Agenturen.
  • Du zeigst Präsenz in der Szene. Kooperationspartner werden auf dich aufmerksam.
  • Dein Blog ist deine Visitenkarte, er erleichtert die Aufnahme von Geschäftskontakten
  • Ein Blog ist wie geschaffen, um Abonnenten für einen Newsletter aufzubauen. Mit Newsletter-Marketing verkaufst du nicht nur Produkte, du generierst auch eine neue, von Google unabhängige Traffic-Quelle!
  • Bloggen macht auch Spaß. 😉

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