Besser bloggen: 14 Tipps für mehr Besucher

Besucherzahl steigern
Besucherzahl eines Blogs steigern

Du willst mit WordPress Geld verdienen und hast einen Blog gestartet. Die ersten Beiträge sind online. Was fehlt: Die Besucher. Ich zeige dir in diesem Beitrag, wie du mehr Blog-Besucher gewinnst!

Wecke die Neugierde

Neugierige Personen blicken durch Schlitze im Zaun
Ein Blog muss die Neugierde der Besucher wecken

Blog-Besucher freuen sich über Content, den sie anderswo nicht finden. Wecke die Neugier mit Tipps und Tricks deines Spezialgebiets. Du bist Videoprofi? Dann schreibe über „Fünf kostenlose Videoschnitt-Programme im Test“. Kleiner Tipp: Die Worte Kostenlos und Test üben eine magische Anziehungskraft aus.

Bekenne dich zu deinem Blog

Bernd Schmitt bloggt zu WordPress
Bernd Schmitt bloggt zu WordPress

Anonyme Blogs sind uninteressant. Sag, wer du bist und warum du bloggst. Wenn du selbst nicht zu 100% hinter deinem Blog stehst, dann lass es lieber bleiben! Ein Künstlername ist OK, aber verstecke dich nicht.

Bleib am Thema

Ganz grob lassen sich Blogs in drei Gruppen aufteilen:

  • Placeblogs. Beispiel: Ein Blog über Villingen-Schwenningen
  • Themenblogs. Beispiel: Ein Blog über Fahrräder
  • Personenblogs. Beispiel: Prominente berichten über ihr Leben

Schreibe nicht für alle, hab eine konkrete Zielgruppe vor Augen. Bleibe am Thema und setze innerhalb des Themas Schwerpunkte.

Beispiel: Hier auf onlineshop-diy schreibe ich zu WordPress-Themes, aber nicht zu allen. In die Tiefe gehe ich fast nur zu Shop- und Standardthemes, wie beispielsweise WordPress Twenty Seventeen. Der Lohn für diese Beschränkung: Über 120 160 Kommentare zu Twenty Seventeen.

Entwickle deinen Blog-Stil

Ob du duzt oder siezt, das ist egal. Wichtiger ist die Entwicklung deines eigenen Stils:

  • Bist du Nerd, dann blogge wie ein Nerd.
  • Bist du emotional, dann blogge emotional.

Imitiere keine anderen, bekenne dich zu dir! Guck in den Spiegel und rufe: I am what I am!

Verlinke dich mit Blogs & Social Media

Freunde, Fans und Follower
An Social Media führt kein Weg vorbei. So läuft das mit der Fanbase: Freunde, Fans und Follower.

Verlinke andere Blogs und hinterlasse auf anderen Blogs Kommentare.

  • Achte auf inhaltliche Substanz. Mit Glück hinterlässt der Blogbetreiber einen Gegenkommentar bei dir.
  • Nutze die einschlägigen Social-Media-Präsenzen, um Besucher abzuholen und auf deinen Blog zu bringen. Relevant sind Facebook, Twitter, YouTube, Instagram, Pinterest, Snapchat – und auch WhatsApp.

Blogge am Anfang täglich

Gib den Suchmaschinen Futter. Schreibe am Anfang jeden Tag einen Beitrag:

  • Wenn du länger weg bist, blogge auf Vorrat!
  • Verzichte auf Belanglosigkeiten oder Mini-Artikel, die deine Qualität verwässern! Schreib niemals „damit etwas geschrieben ist“. Du hattest ein super Wochenende? Schön für dich, aber lass das auf Facebook und Twitter. Thin Content wird von Google abgestraft – und von den Besuchern. Sie springen ab.
  • Veröffentliche nach der Anlaufzeit 2-3 Blogartikel pro Woche.

Absprungrate minimieren

Abspringer sind Besucher, die eine Webseite ohne weitere Aktion wieder verlassen. Sie scrollen nicht, sie klicken nicht, sie klicken keinen Button. Stattdessen kehren sie wieder zu Google-Suche zurück.

Solche enttäuschten Besucher sind Gift fürs Ranking. Wenn Google eine hohe Absprungrate feststellt, wird die Website abgestraft. Was tun? Die Absprungrate minimieren werden. Tipps:

  • Weg mit automatisch startender Musik. Dieser Überraschungsangriff vergrault viele Besucher.
  • Mehr Übersichtlichkeit. Auf 3-Punkte-Menüs klickt der User gerne, bei 10 Punkte-Menüs kapituliert und flüchtet er. Weniger ist mehr.
  • Kurze Blog-Ladezeit. Keiner will warten. Beschleunige deine Ladezeit! Der User klickt weg, wenn die Seite nicht nach 2 Sekunden erscheint. Kein Monstertheme, keine riesigen Bilddateien.
  • Zu viel Werbung schreckt Leser ab. Unter 100 Besuchern am Tag brauchst du über Werbung nicht nachzudenken, sie würde sich auch gar nicht lohnen. Was dagegen immer geht, sind Gewinnspiele. Wichtig: Unkomplizierte Regeln und Teilnahmebedingungen.
  • Smartphone-Check. Stimmt da alles, oder muss der User mühsam scrollen. Er wird nicht scrollen, sondern abspringen.

Löse die Probleme deiner Blog-Besucher

Ob du privat ein toller Hecht bist – das interessiert niemand. Fange mit nützlichen Dingen an, die viele Leute googeln. Ein gutes Zeichen für den Erfolg eines Blogs sind Kommentare.

  • Schreibe weitere Beiträge zu beliebten Themen.
  • Bediene keine Themen, die nicht kommentiert werden.

Beantworte Blog-Kommentare

Beantworte alle Kommentare schnell, höflich und lustig. Kommentare sind das Gütezeichen jedes Blogs. Je mehr Kommentare, desto besser. Vorsicht ist bei diesen beiden Gruppen geboten:

  • Schlecht gelaunte Kritiker – solange sie nicht ausfällig werden, kannst du auch negative Kommentare zulassen. Sie zeigen, dass dein Blog authentisch ist. Bei persönlichen Beleidigungen ist aber Schluss.
  • Trolle – das sind Leute, die keine inhaltliche Kritik üben, sondern sich nur wichtig machen wollen. Diskutieren hat da keinen Zweck.

Attraktives Blog-Design

Empfange deine Besucher mit einem attraktiven Look – und einem geeigneten. Wenn das Design nicht zu Inhalt passt, springen die Besucher ab. Teste unterschiedliche kostenlose WordPress-Themes! Wenn du keine Theme-Idee hast, nimm Twenty Seventeen, damit kannst du nichts falsch machen!

Tabu sind: Unleserliche Schriftarten, überladenes Design und unpassende Farben. Im Zweifelsfall verwendest du viel Weiß.

Setze realistische Ziele

Der Weg nach oben dauert ein bisschen. Motiviere dich mit kleinen, realistischen Ziele. Beispiel:

  • In 100 Tagen 50 Blog-Beiträge schreiben und 25 Besucher pro Tag erzielen
  • In 200 Tagen 100 Blog-Beiträge schreiben und 50 Besucher pro Tag erzielen

Produziere zukunftssicheren Content

Schreibe über Themen, die noch in einem Jahr interessant sind – und von anderen gegoogelt und verlinkt werden. Wenn du über Software schreibst, installiere dir eine Betaversion und berichte darüber. Auf onlineshop-DIY schreibe ich lange vor dem Erscheinen über  WordPress 5 und den Gutenberg-Editor. Beim Erscheinen dieser Versionen bin ich dann im Google-Index schon vertreten.

Fehler machen erlaubt

Was du nicht können musst: Perfekt schreiben. Ein Blog ist kein Roman. Lege nicht jeden Satz auf die Goldwaage. In WordPress kannst du jeden Beitrag nachträglich korrigieren und Rechtschreibfehler wieder entfernen. Also munter ans Werk! Nebeneffekt: Nachträgliche Content-Änderungen werden von Google positiv bewertet.

Hab Spaß am Bloggen

Die Leser merken, ob du Spaß an WordPress hast, oder dich durchquälst. Versuche nicht, Motivationslöcher mit Fleiß zu kompensieren. Hast du dich thematisch verrannt? Dann fange lieber einen neuen Blog an, als ein totes Pferd weiter zu reiten.

Was bringt der Blog für einen Shop?

Du hast einen Onlineshop? Das sind die Vorteile eines Firmenblogs:

  • Mit guten Blogbeiträgen gewinnst du an Glaubwürdigkeit. Deine Besucher nehmen dich als Experten für dein Gebiet wahr.
  • Du gewinnst neue Besucher für deine Website, ohne Geld für Google AdWords oder Bannerwerbung auszugeben.
  • Über Kommentare generiert eine Blog auf bequeme Weise Content. Auch hier gilt: Spare dir das Geld für AdWords und SEO-Agenturen.
  • Du zeigst Präsenz in der Szene. Kooperationspartner werden auf dich aufmerksam.
  • Dein Blog ist deine Visitenkarte, er erleichtert die Aufnahme von Geschäftskontakten.
  • Ein Blog ist wie geschaffen, um Abonnenten für einen Newsletter aufzubauen. Mit Newsletter-Marketing verkaufst du mehr Produkte und generierst Traffic – unabhängig von Google.